Wissenswert:
Der immergrüne Paraguay-Tee gehört zur Familie der Stechpalmen. Seine ovalen Blätter sind an den Rändern leicht geknickt und zeigen während der Blüte große Büschel mit jeweils 30 bis 40 weißen Blüten. Die Pflanze produziert dicke rot-violett gefärbte Steinfrüchte. Damit die Sämlinge die harte Schale der Frucht aufbrechen können, müssen sie erst einmal den Verdauungstrakt eines Vogels passieren – das ist der Grund für die vogelanziehende leuchtende Farbe der Früchte. Mate ist eines der bekanntesten Getränke Südamerikas und wurde aufgrund seines Koffeingehalts schon lange vor der Kolonialisierung von den Ureinwohnern geschätzt. Mate-Tee wird aus gehackten Blättern hergestellt, die mit Rauch getrocknet werden, und wird traditionell aus dem Stiel eines ausgehöhlten Flaschenkürbisses getrunken (auf spanisch = Kumpel).
Natürliche Lage:
Der Paraguay-Tee wächst wild als Unterholz in Araukarienwäldern in Brasilien, Argentinien und Paraguay. Sein natürlicher Lebensraum ist der Regenwald des Paraná-Beckens, der sich durch diese Länder erstreckt.
Anbau:
Die Samenvermehrung im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Um die Keimfähigkeit zu erhöhen, können Sie den Samen mit einem Stück Schleifpapier leicht anrauen und zum Grundieren etwa 24 Stunden in warmes Wasser legen. Anschließend die Samen ca. 0,5 cm tief in feuchte Anzuchterde pflanzen und das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie abdecken. Vergessen Sie nicht, einige Löcher in die klare Folie zu bohren und sie jeden zweiten oder dritten Tag für ca. 2 Stunden vollständig zu entfernen. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf Ihrer Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 20°C und 25°C und halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass. In der Regel dauert es zwei bis drei Monate bis zur Keimung.
Stelle:
Da er in seinem natürlichen Lebensraum als Reisig wächst, bevorzugt der Paraguay-Tee einen halbschattigen Platz zur Aufbewahrung. Besonders junge Pflanzen sollten in den ersten zwei Jahren im Schatten stehen.
Pflege:
Für die Anzucht eignet sich am besten eine gute Blumen- oder Kübelpflanzenerde gemischt mit Perlit oder Blähton. Der Paraguay-Tee bevorzugt Temperaturen um die 22° Celsius und kann problemlos im Haus oder im Sommer auch im Freien gehalten werden. Um ihren Bedarf an hoher Luftfeuchtigkeit zu decken, können Sie Ihre Pflanze regelmäßig besprühen. Während der Wachstumsphase können Sie für immergrüne Pflanzen einmal im Monat eine kleine Dosis Flüssigdünger geben. Alle zwei Jahre sollte die Pflanze ordentlich beschnitten werden, indem sie auf ein Drittel ihrer Größe zurückgeschnitten wird, damit sie kräftige Sprossen entwickelt.
Im Winter:
Die immergrüne Pflanze überwintert an einem hellen Ort bei Raumtemperatur und mäßigen Wassergaben.
Bildnachweis:
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