Wissenswert:
Das mexikanische Chia gehört zu den Salbeiarten und wurde bereits von den Azteken als wichtige Nahrungspflanze hoch geschätzt – aus gutem Grund, denn das Chia enthält einen beeindruckend hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen. Die einjährige Kräuterpflanze kann bis zu 1,75 Meter hoch werden und erfreut im Herbst mit kräftig blau oder weiß gefärbten Blüten auf ihren zahlreichen Pseudoquirlen. Aufgrund des Reichtums an gesunden Inhaltsstoffen ist Chia dafür bekannt, die Gesundheit auf vielfältige Weise zu fördern. In Flüssigkeit aufgequollenes Gelee der Chia-Samen hat einen hohen Sättigungswert und wird gerne zur Förderung der Gewichtsabnahme eingesetzt.
Natürliche Lage:
Ursprünglich stammt Chia aus Mexiko, wird heute aber auch in Guatemala, Bolivien und sogar in Australien angebaut.
Anbau:
Die Samenvermehrung im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Für die einjährige Kultur empfiehlt es sich jedoch, im zeitigen Frühjahr mit der Vermehrung im Haus zu beginnen. Drücken Sie die feinen Samen leicht auf feuchte Blumenerde oder Kräutersubstrat und geben Sie nur ganz wenig Komposterde darüber. Decken Sie den Saatbehälter mit Klarsichtfolie ab, damit die Erde nicht austrocknet, aber vergessen Sie nicht, einige Löcher in die Klarsichtfolie zu machen und nehmen Sie sie jeden zweiten oder dritten Tag für etwa 2 Stunden komplett ab. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf Ihrer Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 20°C und 25°Celsius und halten Sie die Erde – am besten mit einem Wassersprüher – feucht, aber nicht nass. Je nach Vermehrungstemperatur treiben die ersten Sämlinge nach ein bis zwei Wochen aus. Mit einer Höhe von 5 bis 10 cm können die Sämlinge in den Garten gepflanzt werden.
Stelle:
Chia wächst gut im Gartenbeet oder im Kübel und bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Auch mit kargen und nährstoffarmen Böden kommt die Pflanze zurecht.
Pflege:
Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe, damit die Wurzeln nicht verfaulen. Der mexikanische Chia verträgt auch längere Trockenperioden. Da es bei Insekten und Co. nicht sehr beliebt ist, kann Chia ohne Pestizide biologisch angebaut werden. Nach der Blüte im September benötigt die Pflanze weitere 45 Tage ohne Frost, bevor die Samen geerntet werden können. Einfach die Blütenköpfe abzupfen und die Kerne vorsichtig ausschütteln.
Im Winter:
Die mexikanische Chia ist eine einjährige Pflanze und kann im nächsten Jahr mit einigen der konservierten Samen aus der letzten Ernte wieder angebaut werden.
Bildnachweis:
- © Edwards, Sydenham – Gemeinfrei – http://creativecommons.org/licenses/publicdomain/
- © Frank Laue - © Saflax - http://www.saflax.de/copyright
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